Faire Führung leicht gemacht

Als volatil, unsicher, komplex und widersprüchlich präsentiert sich die Arbeitswelt von heute.


Kombiniert mit der Anforderung, heterogene Teams zu führen, versagen traditionelle Führungsstile sehr oft in der Praxis. Warum, weiß Veronika Hucke, Unternehmensberaterin mit langjähriger Erfahrung als Führungskraft für Kommunikation, Markenführung und Personalentwicklung in großen Unternehmen: „Die meisten Teams sind aus Beschäftigten mit unterschiedlichen Erfahrungen, Vorstellungen und Lebensentwürfen zusammengesetzt. Wo Menschen unterschiedlichen Geschlechts, verschiedener Generationen und Nationalitäten zusammenarbeiten, bestimmen jeweils andere Erwartungen an Job, Team, Arbeitgeber und Vorgesetze das Umfeld, in dem es dann gemeinsam darum geht, den wirtschaftlichen Herausforderungen einer globalisierten Welt entgegenzutreten.“ In diesem Umfeld soll nun Fairness die oberste Maxime des Handelns werden. Im Sport werden Verstöße gegen „Fair Play“ zumeist drastisch geahndet. Im Geschäftsumfeld hingegen werden „geschickte Schachzüge“, die eigene Interessen durchsetzen, oft gelobt. „Keine gute Idee“, sagt Hucke, denn fair zu agieren wird für Führungskräfte immer wichtiger. Das gilt besonders, wenn Veränderungen in Unternehmen anstehen. Dann korreliert der Ruf, fair zu sein, unmittelbar mit der Fähigkeit von Vorgesetzten, Teammitglieder zu motivieren, ihr Bestes zu geben und auch in unruhigen Zeiten Erfolge zu feiern.

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