Von Gig Work bis Crowdsourcing

Im Rahmen einer aktuellen Studie des Consulters Deloitte wurden im Sommer 2019 rund 200 österreichische Unternehmensvertreter zum Einsatz alternativer Arbeitsformen befragt.


Das Ergebnis: 83 % rechnen damit, dass die Relevanz von alternativen Arbeitsmodellen in Zukunft weiter steigen wird. „Wir erleben derzeit einen grundlegenden Wandel. Arbeit wird immer flexibler und Beschäftigungsformen verändern sich. So arbeiten bereits 47 % der befragten Unternehmen tatsächlich mit alternativen Modellen“, erklärt Elisa Aichinger, Director bei Deloitte Österreich.

Neue Modelle wie Crowdsourcing und Gig Work finden in Österreich bisher noch weniger Anwendung. Das liegt mitunter an der geringen Bekanntheit. 56 % der Unternehmen nennen rechtliche Stolpersteine als die größte praktische Hürde bei der Einführung. „Arbeitsbeziehungen sind in Zukunft nicht mehr eindimensional, denn die junge Generation hat schlichtweg andere Bedürfnisse. Das rechtliche Rahmengerüst wird diesen Ansprüchen aber nicht immer gerecht. Gesetze müssen sowohl im Sinne der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber angepasst werden, um einerseits Freiheit und Flexibilität sowie andererseits Stabilität und Sicherheit für beide Seiten zu ermöglichen“, so die Deloitte Expertin. Als potenzielle Risiken alternativer Arbeitsformen nennen Unternehmen am häufigsten den möglichen Wissens- und Kompetenzverlust sowie die erschwerte Zusammenarbeit im Team Qualitätseinbußen stellen laut Studie das geringste Problem dar.

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